Forum C4
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Sozialraumorientierte Netzwerke zur Überwindung sozialer Probleme

Dienstag, 02.10.2007

Referenten:
Hartmut Brocke,
Stiftung SPI
Beate Böcker,
Landeshauptstadt Magdeburg
Frank Neukirchen-Füsers,
JobCenter ARGE Dortmund
Andreas Koch,
Interessensverband sozialgewerblicher Betriebe e.V.
Dr. Werner Henning,
Landratsamt Eichsfeld

Die sozialen Probleme, insbesondere in Brennpunkt-Stadtteilen, erfordern eine konstruktive Zusammenarbeit verschiedenster Institutionen in gemeinsamen Netzwerken.

Das Forum beantwortet die Frage, ob sozialraumorientierte Netzwerke, in denen Arbeitsgemeinschaften kooperieren, dazu beitragen, das dauerhafte Einrichten von Personen im Leistungsbezug zu verhindern (Stichwort „Sozialhilfeadel“) und wie das gelingt. Es werden Antworten gegeben auf Fragen wie „Welche Aufgaben haben dabei die SGB II-Träger?“ und „Welche Fähigkeiten und Instrumente müssen dabei zum Einsatz kommen?“. Dabei wird die Wirksamkeit solcher Netzwerke und Steuerungsformen diskutiert.

Eine Vielzahl von sozialraumbezogenen Netzwerken existiert in Städten und Kreisen. Plattformen wie das Bundesprogramm E & C (Entwicklung und Chancen junger Menschen in sozialen Brennpunkten) oder das Programm Soziale Stadt versuchen an diesem Punkt anzusetzen und über Kooperationen von unten (Governance) - statt hierarchischer Steuerung von oben (Government) - Lösungen zu ermöglichen. Das Forum soll solche Ansätze beschreiben und diskutieren, welche Akteure, Erfolgsbedingungen und Erfolge diese bisher beinhalten.
Die Institutionen des SGB II wachsen dabei mit ihren Zielen und gesetzlichen Aufgaben immer mehr in die Rolle eines wichtigen Netzwerkpartners hinein. Es ist wichtig, diese Rolle aus Sicht der verschiedenen Träger des SGB II, aber auch Externer zu beleuchten. Dabei wird auch die schon erfolgreiche Praxis gezeigt.
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