Forum C4
 

Sozialraumorientierte Netzwerke zur Überwindung sozialer Probleme

Dienstag, 02.10.2007

Die sozialen Probleme, insbesondere in Brennpunkt-Stadtteilen, erfordern eine konstruktive Zusammenarbeit verschiedenster Institutionen in gemeinsamen Netzwerken. Eine Vielzahl von sozialraumbezogenen Netzwerken existiert in Städten und Kreisen. Plattformen wie das Bundesprogramm E & C oder das Programm Soziale Stadt versuchen an diesem Punkt anzusetzen und über Kooperationen von unten (Governance) Lösungen zu ermöglichen. Die Institutionen des SGB II wachsen dabei mit ihren Zielen und gesetzlichen Aufgaben immer mehr in die Rolle eines wichtigen Netzwerkpartners hinein.

Das Forum beantwortete die Frage, ob sozialraumorientierte Netzwerke, in denen Arbeitsgemeinschaften kooperieren, dazu beitragen, das dauerhafte Einrichten von Personen im Leistungsbezug zu verhindern (Stichwort „Sozialhilfeadel“). Dabei wurden die Aufgaben der SGB II-Träger mit ihren Fähigkeiten und Instrumenten, die Wirksamkeit solcher Netzwerke sowie Steuerungsformen diskutiert und anhand erfolgreicher Praxis aufgezeigt.

Moderation:
 

Dr. Andreas Kuhn-Friedrich, Wissenschaftlicher Referent im Arbeitsfeld I - Planung, Steuerung und Qualifizierung der sozialen Arbeit und der sozialen Dienste - beim Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.

iplompolitikwissenschaftler, Doktorarbeit über staatliche Modernisierungspolitik am Beispiel der Fertigungstechnik. Research und Organisationsberatung in Unternehmensberatungen. Forschung und Beratung für Krankenhäuser, Behindertenhilfe und Ambulante Pflegedienste in Hamburg. Seit 2005 wissenschaftlicher Referent beim Deutschen Verein mit den Schwerpunkten: Qualitätsmanagement/ Evaluation; Bürgerschaftliches Engagement; Sozialraumorientierung und Stadtteilentwicklung sowie Steuerung von Hilfesystemen.

Referenten:
 

Hartmut Brocke, Vorstandsvorsitzender und Direktor der Stiftung SPI, Sozialpädagogisches Institut Berlin, "Walter May"

Jahrgang 1948. Staatlich anerkannter Sozialarbeiter, Diplom-Pädagoge. Nach dem Studium und der staatlichen Anerkennung zum Sozialarbeiter in der Sozialabteilung des Bezirksverbandes Hessen-Nord der Arbeiterwohlfahrt in Kassel tätig. Nach dem erfolgreichen Hochschulstudium an der PH Berlin 1978 Aufbau und Gründung der Stiftung SPI und des Geschäftsbereichs Stadtentwicklung, Ausnahme & Regel (Bauen, Wohnen und soziale Arbeit, Quartiersmanagement). Seit 1992 Vorstandsvorsitzender und Direktor der Stiftung. Berufliche Schwerpunkte sind u.a. Sozialräumliche Strategien sozialer Integration sozial Benachteiligter; Soziale Stadterneuerung sowie Aktivierung und Beteiligung (Bürgerkommune).

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Frank Neukirchen-Füsers, Geschäftsführer des JobCenters ARGE Dortmund

Dipl. Ing. Raumplanung. Von 1988 bis 1992 wissenschaftlicher Angestellter an der Universität Dortmund und der Universität/Gesamthochschule Duisburg/Essen mit den Forschungsschwerpunkten Beschäftigungsförderung und Qualifikationsentwicklung im strukturellen Wandel. Seit 1992 Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit und seit 2005 Geschäftsführer der ARGE Dortmund.

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Andreas Koch, Geschäftsführer der GrünBau GmbH - Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Beschäftigung und Qualifizierung in der Stadterneuerung mbH

Jahrgang 1959. Diplom-Sozialarbeiter. Geschäftsführer des sozialen Berufshilfebetriebes „GrünBau – gemeinnützige Gesellschaft für soziale Beschäftigung und Qualifizierung in der Stadterneuerung mbH“, Vorstandsmitglied der „Interessengemeinschaft sozialgewerblicher Beschäftigungsinitiativen e.V.“ und Mitglied des Beirates der ARGE Dortmund.

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Dr. Werner Henning, Landrat des Landkreises Eichsfeld

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