Forum C3
 

Öffentlich geförderte Beschäftigung – neue Wege?

Montag, 01.10.2007

Die öffentlich geförderte Beschäftigung hat sich zum quantitativ wichtigsten Förderinstrument im SGB II entwickelt, wird regional jedoch sehr differenziert eingesetzt. Als Substitut für reguläre Erwerbsarbeit soll sie neben dem Ziel, die Beschäftigungsfähigkeit aufrecht zu erhalten bzw. wiederherzustellen, auch zur Förderung sozialer Integration beitragen.

Im Forum wurden grundsätzliche und aktuelle Aspekte zur Umsetzung und Weiterentwicklung von öffentlich geförderter Beschäftigung aus Sichtweise der Arbeitsmarktpartner diskutiert. Insbesondere die Punkte Rolle und Bedeutung, Rahmenbedingungen, Produkteinsatzlogik am regionalen Arbeitsmarkt sowie Lokaler Konsens und regionale Zusammenarbeit wurden dabei aufgegriffen.

Moderation:
 

Jürgen Goecke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Nord

Jahrgang 1947. Diplom-Politologe. Seit 1976 in der Bundes­agentur für Arbeit tätig. Nach einer Ausbildung als Berufsberater für Abiturienten und Hochschüler als Abteilungsleiter in mehreren Organisations­einheiten tätig. Leitung verschiedener Dienststellen, u.a. die damalige Zentralstelle für Arbeitsvermittlung in Bonn. Heute Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Nord.

Referenten:
 

Dr. Rolf Schmachtenberg, Leiter der Unterabteilung „Arbeitsförderung, Arbeitslosenversicherung, Grundsicherung für Arbeitsuchende“ im Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Jahrgang 1959. Studium der Mathematik in Heidelberg und Paris, Promotion in Volkswirtschaftslehre in Mannheim. Seit Anfang 2002 im Bundesministerium. Als Unterabteilungsleiter u.a. für die Umsetzung der Empfehlungen der “Kommission für Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt” und das Vorhaben einer Zusammenführung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe für Erwerbsfähige zuständig. Von 1991 bis 2001 Leiter der Abteilung “Arbeit” im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen des Landes Brandenburg. Zuvor Referent bei der Volkskammerfraktion der SPD, im Ministerium für Arbeit und Soziales der DDR und Berater beim Landesvorstand der SPD (DDR), Bereich Wirtschaftspolitik. Von 1984 bis 1990 Lehrtätigkeit an den Universitäten Mannheim und Bonn.

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Dr. Jürgen Wuttke, Leiter der Abteilung „Arbeitsmarkt“ bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)

Jahrgang 1958. Vor der Übernahme der Abteilungsleitung im Oktober 2003 eineinhalb Jahre Leiter im Büro des Präsidenten sowie des Hauptgeschäftsführers der BDA und zuvor in den Abteilungen Arbeitsmarkt und Arbeitsrecht tätig. Vor dem Wechsel zur BDA 1999 im Leitungsbereich eines Bundesministeriums, Fraktionsreferent im Deutschen Bundestag und Mitarbeiter eines Bundestagsabgeordneten mit Aufgaben der Entwicklungszusammenarbeit und der Mittelstandspolitik. Mitglied im Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit und im Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation.

 

 

Ingo Kolf, Referatsleiter beim Deutschen Gewerkschaftsbund Bundesvorstand (DGB)

Jahrgang 1965. Diplom-Verwaltungswirt und Studium der Sozialwissenschaften und Geschichte an der Universität Bonn und der Ohio State University. Von 1996 bis 2000 Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bundestagsabgeordneten Adi Ostertag, von 2000 bis 2003 Arbeitsmarktpolitischer Referent in der SPD-Bundestagsfraktion (Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales). Seit Februar 2003 Referatsleiter „Grundsatzfragen der Arbeitsmarktpolitik“ beim DGB.

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Werner Ballhausen, Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V., Berlin.

Von 1994 bis 2002 Staatssekretär und Bevollmächtigter des Landes Sachsen-Anhalt für Bundesangelegenheiten. Von 1999 bis 2002 Vertretung des Landes auch in Europaangelegenheiten, Mitglied im Ausschuss der Regionen. Seit Juli 2002 Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege.

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Protokoll zum Forum downloaden.pdf
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