Forum C1
 

Soziale Integration: Die Rolle des SGB II an der Nahtstelle von Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik

Dienstag, 02.10.2007

In unserer Erwerbsgesellschaft definieren sich persönliche Identität und soziale Stellung meist über berufliche Arbeit. In Zeiten der „Massenarbeitslosigkeit“ jedoch gestaltet sich die soziale Integration durch Erwerbsarbeit als Herausforderung für die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik.
Das Forum beleuchtete die Bedeutung der sozialen Integration und hinterfragte, welche Rolle das SGB II mit seinem Instrumentarium einnimmt, um soziale Ausgrenzung zu verhindern. Dabei wurden die Bedingungen gesellschaftlicher Teilhabe, Maßnahmen zur sozialen Integration über Bemühungen zur Arbeitsmarktintegration, Sozialintegrative Leistungen und öffentlich geförderte Beschäftigung als Instrumente des SGB II zur Förderung sozialer Integration sowie die Chancen und Grenzen des SGB II besprochen und diskutiert.

Moderation:
 

Petra Fuchs, Arbeitsfeldleitung Arbeitsfeld I - Planung, Steuerung und Qualifizierung der sozialen Arbeit und der sozialen Dienste - beim Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.

Diplom-Pädagogin und Assessorin jur. Zunächst Arbeit in einer Jugendwohngruppe und anderen Projekten der Freien Wohlfahrtspflege. 1990 juristisches Staatsexamen. Seitdem tätig beim Deutschen Verein mit verschiedenen Arbeitsschwerpunkten (Jugendhilfe, Sozialhilfe und SGB II ), jetzt Leiterin des Arbeitsfeldes "Planung, Steuerung und Qualifizierung der sozialen Arbeit und der sozialen Dienste

Referenten:
 

Malu Dreyer, Ministerin für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz

Jahrgang 1961. Studium der Rechtswissenschaften in Mainz. 1989 Wissenschaftliche Assistentin an der Universität Mainz. 1991 Ernennung zur Richterin auf Probe mit Erteilung eines Dienstleistungsauftrages als Staatsanwältin in Bad Kreuznach. 1992 Wissenschaftlicher Dienst des Landtags Rheinland-Pfalz. 1995 Hauptamtliche Bürgermeisterin der Stadt Bad-Kreuznach. 1997 Dezernentin für Soziales, Jugend und Wohnen der Stadt Mainz. Seit 2002 Ministerin für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz.

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Dipl. rer. pol., Dipl. psych. Heinz Kessmann, Diözesancaritasdirektor, Caritasverband für die Diözese Münster e.V.

Jahrgang 1956. Von 1981 bis 1985 Mitglied im Vorstand des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend in der Diözese Münster, Landesvorsitzender des BDKJ in Nordrhein-Westfalen. Von 1986 bis 1992 Referent für politische Bildung der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz in Düsseldorf und von 1992 bis 1998 Geschäftsführender Direktor des Jugendhauses Düsseldorf e. V., der Bundeszentrale der Katholischen Jugendarbeit. Seit August 1998 in aktueller Funktion.


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Stephan Felisiak, Geschäftsführer des JobCenters Friedrichshain-Kreuzberg

Seit 23 Jahren bei der Bundesagentur für Arbeit beschäftigt, u.a. als Abschnittsleiter in der Leistungsabteilung und Leiter des Stützpunktes zur Bekämpfung der illegalen Beschäftigung der Agentur für Arbeit Potsdam. Von 2001 bis 2004 Aufstiegsverfahren in den höheren Dienst mit verschiedenen Stationen, u.a. als Leiter der Leistungsabteilung in den Agenturen Berlin Nord und Mitte. Einige Monate Referatsleiter Arbeitsvermittlung und Arbeitsberatung in der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg. Seit 2005 ARGE-Geschäftsführer.

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Stephan Kellner, Bereichsleiter der Sozialbüros im Sozialamt der Stadt Dortmund und Verbindungsperson für die übertragenen Leistungen gem. §16 Abs. 2 SGB II

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