Forum B7
 

Anforderungen der Unternehmen versus Leistungsfähigkeit der SGB II-Leistungsbezieher

Montag, 01.10.2007

Die Erwartungen der Arbeitgeber beinhaltet eine passgenaue Vermittlung. Gewünscht werden qualifizierte (Fach-)kräfte, die auf dem Markt immer weniger vorhanden sind. Bei den Teilnehmern sollte die Überzeugung wachsen, dass es im SGB II-Bereich geeignete Bewerber gibt. Arbeitgeber müssen Arbeitsgemeinschaften und andere Träger der Grundsicherung als hilfreiche Partner für die Stellenbesetzung wahrnehmen damit die anziehende Konjunktur sich positiv auf den Abbau der Arbeitslosigkeit im SGB II-Bereich auswirkt. Hierbei sollten Zukunfts- und Wachstumsbranchen, deren Bedarfe mit Langzeitarbeitslosen „bedient“ werden könnten, herausgestellt werden. Ausgerichtet an den Arbeitgebererwartungen müssen die Qualifizierungsbedarfe ermittelt werden. Als Problemeinstieg wurde eine Podiumsdiskussion durchgeführt, die die Fragestellungen aus praxisbezogener Sicht beleuchtete. Anschließend wurde das Thema aus wissenschaftlicher Sicht vertieft.

Moderation:
 

Hans-Hartwig Felsch, Vorstand Grundsicherung in der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland

Jahrgang 1954. Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Kiel (Assessor jur.). Wissenschaftliche Tätigkeit an der der Christian Albrechts-Universität am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handelsrecht und Arbeitsrecht. Von 1983 bis 1984 anwaltliche Tätigkeit und Rechtssekretär beim DGB. 1984 Einstellung bei der Bundesanstalt für Arbeit im Landesarbeitsamt Nord - zahlreiche Führungsfunktionen in verschiedenen Fachgebieten und unterschiedlichen Bezirken. Konzeptionelle Arbeiten in den Bereichen Recht, Organisationsentwicklung, Personalentwicklung, Training und Qualifizierung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Führungskräftetrainer. 2001-2007 Vorsitzender der Geschäftführung in den Agenturen für Arbeit Saarlouis und Wesel.

Referenten:
 

Rainer Bomba, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern

Jahrgang 1964. Studium Maschinenbau (Diplom Ingenieur) und Betriebswirtschaftslehre (Diplom Kaufmann). 1998 Eintritt in die Bundesagentur für Arbeit als Nachwuchskraft höherer Dienst. Von 2000 bis 2003 verschiedene Leitungsfunktionen der Arbeitsvermittlung und Arbeitsberatung, darunter u. a. Aufbau der Hauptstadtvertretung in Berlin. Von 2003 bis Juli 2004 Leiter des Referates Vermittlung, Fachvermittlung, Ausgleich und Bereichsleiter Verfahrensumsetzung im Geschäftsbereich Steuerung der Regionaldirektionen in der BA-Zentrale. Von August 2004 bis September 2007 Geschäftsführer Operativ in den Regionaldirektionen Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt-Thüringen. Seit Oktober 2007 in aktueller Funktion.

 

Heike Woost, Geschäftsführerin der Lebenshilfe-Werk Magdeburg GmbH

Jahrgang 1963. Dipl.-Sozialarbeiterin (FH). Präsidiumsmitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen e.V.. Arbeits- und Wirtschaftsmediatorin

 

 

Monika Fricke, stellvertretende Leiterin im Zentrum für Arbeit Leer

 

PD Dr. Lutz Bellmann, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) Nürnberg

Leitet seit 2000 den Forschungsbereich „Betriebe und Beschäftigung“ im IAB. Hochschullehrer an der Leibniz-Universität Hannover im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften sowie Research Fellow am Institut Zukunft der Arbeit, Bonn. Zu seinen Forschungsgebieten gehören u. a. Themen der betrieblichen Aus- und Weiterbildung sowie Personal- und Arbeitsökonomische Fragestellungen.

Redebeitrag zum Downloaden.pdf

 
Protokoll zum Forum downloaden.pdf
zurück