Forum B14
 

Aktivierungsstrategien für erwerbsfähige Hilfebedürftige im internationalen Vergleich

Montag, 01.10.2007

Um Aussagen über Effektivität und Effizienz der Aktivierungsstrategien in Deutschland treffen zu können, sind Vergleiche im europäischen Ausland von praktischem Nutzen. In diesem Forum wurde das Thema systematisch angefasst und durch präsentierte Konzepte und Maßnahmen anderer Länder inhaltlich unterfüttert. Leitfragen dabei waren: Was von anderen lernen und übernehmen?, Wie „Fördern und Fordern“ ausgestalten?, Welche Möglichkeiten der Wirkungsforschung im Bezug auf Wiederbeschäftigungschancen? Wie Anreize und Sanktionen bezüglich Arbeitsaufnahme effektiv einsetzen?

Moderation:
 

Jürgen Spatz, Geschäftsführer Grundsicherung in der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit

Jahrgang 1957. Studium der Rechtswissenschaften (Volljurist). Seit 1990 in verschiedenen Funktion des höheren Dienstes der BA. Zunächst als Nachwuchskraft im Landesarbeitsamt Bayern. Danach als Abteilungsleiter Arbeitsvermittlung in den Agenturen für Arbeit in Hof und Suhl sowie Abteilungsleiter Arbeitsvermittlung und Kundenbereichsleiter in Schweinfurt. Ab 2001 Direktor in Tauberbischofsheim, danach ab 2004 bis 2005 Vorsitzender der Geschäftsführung. Im Anschluss als Vorsitzender der Geschäftsführung in Ravensburg tätig. Seit Oktober 2006 Geschäftsführer Operativ in der RD Hessen und seit April diesen Jahres in aktueller Funktion.

Referenten:
 

Dr. Alexandra Wagner, Geschäftsführerin von Forschungsteam Internationaler Arbeitsmarkt (FIA) GmbH in Berlin

Seit Beginn der 90er Jahre in der sozialwissenschaftlichen Arbeitsmarktforschung tätig. Verschiedene Projekte zur Arbeitsmarkt- und Arbeitszeitpolitik als wissenschaftliche Referentin am Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut des DGB (WSI) und am Institut Arbeit und Technik (IAT). Arbeitsschwerpunkte von FIA sind u. a. die Bewertung der Umsetzung des SGB II aus gleichstellungspolitischer Sicht, „Arbeitszeitpolitik und Arbeitszeitorganisation“, „Erwerbstätigkeit und Erwerbsorientierungen von ostdeutschen Frauen vor und nach der Wende“, „Vereinbarkeit von Beruf und Familie / Familienfreundliche Betriebe“.

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Dr. Sabine Fromm, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg

Studium der Sozialpädagogik (FH) und der Soziologie (Uni). 2003 Promotion zum Dr. rer. pol. an der Universität Bamberg. Langjährige Lehr- und Forschungstätigkeiten an den Universitäten Bamberg und Koblenz-Landau. Statistics Consultant bei der Data Warehouse-Tochter einer Bank in Nürnberg. Seit September 2005 am IAB im Forschungsbereich „Internationale Vergleiche und Europäische Integration“.

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Rolf Maegli, Sozialhilfe der Stadt Basel

Jahrgang 1955. Studium Rechtswissenschaften, Anwaltsexamen. Nach Anwaltstätigkeit Departementssekretär im Kanton Solothurn. Seit 1999 Vorsteher Sozialhilfe der Stadt Basel und Mitglied der Geschäftsleitung der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe SKOS.

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Dr. R.C. Roeland van Geuns, Regioplan Beleidsonderzoek in Amsterdam, NL

Jahrgang 1954. Studium „Soziale Geographie“ an der Universität von Amsterdam. 1990 Promotion an der Ökonomischen Fakultät der Universität von Amsterdam. Seit 1986 mitbegründendes Direktionsmitglied von Regioplan. Schwerpunkte: Soziale Sicherheit und Arbeitsmarktintegration. Leiter zahlreicher Projekte in diesen Gebieten. Von 1981 bis 1986 als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Zwischen 1987 und 1989 als Teilzeit-Untersucher für das Niederländische Institut für wissenschaftliche Forschung (NWO) tätig. Zahlreiche Publikationen, u. a. Forschungsberichte sowie Artikel in Zeitungen und Zeitschriften.

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