Forum A3
 

Die Grundidee des SGB II: Fördern und Fordern

Montag, 01.10.2007

„Fördern und Fordern“ sind als Grundansätze im Sinne einer aktivierenden Grundsicherung im SGB II verankert. Symmetrisch und ausgewogen? – wollten die Teilnehmer wissen. Dargestellt wurden sowohl die Praxis dieser Ansätze als auch die Grenzen. Internationale Vergleiche, Modellansätze und Best-Practice-Beispiele waren dabei Hilfestellung und fachlich-wissenschaftlicher Input.

Moderation:
 

Dr. Petra Bratzke, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Dessau

Studium der Wirtschaftswissenschaften mit Fachrichtung Volkswirtschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. 1985 Promotion. Bis 1990 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin im Hochschuldienst an der Martin-Luther-Universität. 1991 bis 2003 Abteilungsleiterin für Wirtschafts-, Arbeits-, Frauen- und Gleichstellungspolitik beim Deutschen Gewerkschaftsbund Sachsen-Anhalt. Seit 2004 in aktueller Funktion.

Referenten:
   

Ludwig Stiegler, Deutscher Bundestag (MdB)

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Rainer Bomba, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern

Jahrgang 1964. Studium Maschinenbau (Diplom-Ingenieur) und Betriebswirtschaftslehre (Diplom-Kaufmann). 1998 Eintritt in die Bundesagentur für Arbeit als Nachwuchskraft im höheren Dienst. Von 2000 bis 2003 verschiedene Leitungsfunktionen in der Arbeitsvermittlung und Arbeitsberatung, darunter u.a. Aufbau der Hauptstadtvertretung in Berlin, Referatsleiter von 2003 bis Juli 2004 des Referates „Vermittlung, Fachvermittlung, Ausgleich“ und Bereichsleiter „Verfahrensumsetzung im Geschäftsbereich Steuerung der Regionaldirektionen“ in der BA-Zentrale. Von August 2004 bis September 2007 Geschäftsführer Operativ in den Regionaldirektionen Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt-Thüringen. Seit Oktober 2007 in aktueller Funktion.

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Ursula Engelen-Kefer, Regionaldirektion Berlin-Brandenburg

Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Köln. Bis 1970 freie Journalistin in den USA, danach wissenschaftliche Referentin im Bereich Arbeitsmarktpolitik im Institut des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Von 1974 bis 1980 Leiterin des Referates „Internationale Sozialpolitik“, danach bis 1984 Leiterin der Abteilung „Arbeitsmarktpolitik“. Vertreterin des DGB im Vorstand der damaligen Bundesanstalt für Arbeit. 1984 zur Vizepräsidentin der Bundesanstalt für Arbeit benannt. 1990-2006 stellvertretende Vorsitzende des DGB. Alternierende Vorsitzende von Vorstand und Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit. Mehrere Jahre Vorsitzende des Vorstandes der Deutschen Rentenversicherung. Mitglied in der Rürup-Kommission zur Reform der gesetzlichen Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung. Seit 1990 in mehreren internationalen Arbeitsorganisationen tätig und seit dem Wintersemester 2006/2007 Dozentin an der Freien Universität Berlin.

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Burkhard Hintzsche, Beigeordneter der Landeshauptstadt Düsseldorf der Dezernatsbereiche Schulverwaltungsamt, Schulpsychologische Beratungsstelle, Volkshochschule, Städtische Musikschule, Amt für soziale Sicherung und Integration, Jugendamt, Amt für Wohnungswesen

Jahrgang 1956. Studium in Hamburg mit der ersten juristischen Staatsprüfung sowie Soziologie-Diplom. Zweite juristische Staatsprüfung 1988 nach dem Referendariat beim Hanseatischen Oberlandesgericht. Beginn der beruflichen Tätigkeit in der Hamburgischen Arbeits-, Gesundheits- und Sozialverwaltung. 1995 Direktorin bei der Landesunfallkasse Hamburg. Von 1998 bis 2003 Leitung des Rheinischen Gemeindeunfallversicherungsverbandes in Düsseldorf. Zahlreiche Projekte der Verwaltungsmodernisierung. Diverse Lehraufträge an Universität und Fachhochschulen. Seit Oktober 2003 Beigeordnete der Stadt Köln, Leiterin des Dezernats V – Soziales, Integration und Umwelt.

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Dr. Ulrich Cramer, Referats- und Abteilungsleiter der Abteilung „Arbeit“ im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales bzw. Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt Studiu m der Volkswirtschaftslehre (Diplom-Volkswirt).

Von 1975 bis 1991 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg. Seit 1991 in aktueller Funktion.

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