Forum A2
 

Das SGB II im Spannungsfeld von Sozial-, Bildungs- und Wirtschaftspolitik

Dienstag, 02.10.2007

Das SGB II sieht sich in der Praxis mit zahlreichen gesellschaftlichen Fehlentwicklungen und Problemen konfrontiert. Dadurch werden zugelassene kommunale Träger und Arbeitsgemeinschaften zu Reparaturwerkstätten für soziale Schieflagen der Gesellschaft. Vor diesem Hintergrund wurde diskutiert, was das SGB II und seine Akteure leisten können und sollen, und wo – zumindest mit den Instrumenten des SGB II – nur an Symptomen gearbeitet werden kann und daher andere Institutionen präventiv eingreifen müssten.

Moderation:
   

Dr. Joachim Arndt

Referent in der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der SPD-Bundestagsfraktion Jahrgang 1963. Ausbildung zum Volkswirt, anschließend Beschäftigung am Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik bei Professor Helberger an der TU Berlin; Themenbereiche SGB II, SGB XII, Armuts- und Reichtumsberichterstattung, europäische und internationale Beschäftigungspolitik, Jugendliche

Referenten:
 

Prof. Dr. Werner Sesselmeier, Universität Koblenz-Landau, Institut für Sozialwissenschaften

Jahrgang 1960. Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Regensburg; seit März 2006 ordentlicher Universitätsprofessor an der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau; Seit Januar 2003 federführender Herausgeber der Zeitschrift „Sozialer Fortschritt“, Referee für mehrere wirtschaftswissenschaftliche Zeitschriften; Expertisen u. a. für Bertelsmann-Stiftung, Friedrich-Ebert-Stiftung, Hans-Böckler-Stiftung, CDU/CSU-Bundestagsfraktion, DGB-Bundesvorstand, Enquete-Kommission “Demographischer Wandel” des Deutschen Bundestages; Forschungsschwerpunkte u. a. Arbeitsmarkttheorie und –politik sowie Auswirkungen von Migration und demographischem Wandel auf die soziale Sicherung

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Dr. Wolfgang Schröder, Stadt Lüdenscheid

Jahrgang 1947. Erster Beigeordneter der Stadt Lüdenscheid für die Bereiche Soziales, Jugend, Schule und Sport. Nach Diplom und Promotion in Erziehungswissenschaften als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Bonn (Päd. Hochschule) tätig. Seit 1980 in verschiedenen Funktionen und Bereichen der kommunalen Praxis, zunächst bei der Stadtverwaltung Bonn (Pers. Referent des Stadtdirektors), ab 1988 im kommunalwissenschaftlichen Institut der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. in St. Augustin bei Bonn und von 1990 bis 1992 in Berlin als Leiter des Projektes „Hilfe zum Aufbau der kommunalen Selbstverwaltungen in den neuen Bundesländern“ der Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände.

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Gerald Weiß, Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit und Soziales im Deutschen Bundestag

Jahrgang 1945. Nach Wirtschaftsstudium in Mainz als Diplom-Handelslehrer an einer Fachschule für Wirtschaft tätig; 1974–1987 und 1991–1998 Abgeordneter im Hessischen Landtag, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion; 1987–1991 Staatssekretär im Hessischen Sozialministerium, 1990-2000 Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes; seit 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages; seit 2000 Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Fraktion; seit 2001 Erster stellvertretender Bundesvorsitzender der CDA Deutschland; seit 2005 in aktueller Funktion.

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Tanja Nackmayr, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände

Jahrgang 1975. Studium der Politikwissenschaften in Passau, USA und Berlin. Seit 2001 bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), seit April 2007 stellvertretende Leiterin der Abteilung Bildung/ Berufliche Bildung mit den Arbeitsschwerpunkten Übergang Schule/Beruf, Ausbildung, Weiterbildung.

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